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	<title>blog-plus &#187; zan</title>
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		<title>Asterix und die Wikinger</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Jun 2009 12:32:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[zan]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Filmgenre: Animation]]></category>
		<category><![CDATA[Filmgenre: Komödie]]></category>
		<category><![CDATA[Filmtitel A]]></category>

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		<description><![CDATA[Der weinerliche Neffe des H&#228;uptlings Majestix, Grautvornix, soll bei Asterix und Obelix in die Lehre gehen, um ein ganzer Mann zu werden. Dabei wird er von furchtlosen Wikingern entf&#252;hrt und muss nun folglich von Asterix und seinem Kumpanen gerettet werden&#8230; Kritik Zw&#246;lf Jahre nach dem letzten animierten Abenteuer der beiden Comic-Gallier Asterix und Obelix erschien [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Der weinerliche Neffe des H&#228;uptlings Majestix, Grautvornix, soll bei Asterix und Obelix in die Lehre gehen, um ein ganzer Mann zu werden. Dabei wird er von furchtlosen Wikingern entf&#252;hrt und muss nun folglich von Asterix und seinem Kumpanen gerettet werden&#8230;</p>
<h3>Kritik</h3>
<p>Zw&#246;lf Jahre nach dem letzten animierten Abenteuer der beiden Comic-Gallier Asterix und Obelix erschien 2006 das schlagkr&#228;ftige Duo wieder auf der Leinwand, um dem geneigten Zuschauer Hoffnung auf neue Zaubertrank-Abenteuer zu machen. Mit bissigeren Dialogen und manch anderer “Modernisierung” soll ein neues Publikum erschlossen und in der “Asterix”-Generation Nostalgie hervorgerufen werden.</p>
<p>Wer sich jedoch den &#252;blichen Charme der Asterix-Animationen erhofft, wird schwer entt&#228;uscht – “Asterix und die Wikinger” pr&#228;sentiert sich witzlos und ist vergeblich darum bem&#252;ht, sich an das vermeintliche Zielpublikum anzubiedern. Die Bewohner des gallischen Dorfes verkommen zu stupiden, streitsuchenden Schl&#228;gern mit Zerst&#246;rungswut, w&#228;hrend Asterix und Obelix sich zanken wie ein entnervtes Elternpaar kurz vor der Scheidung. Dagegen stellt Grautvornix den hochn&#228;sigen, stark pubertierenden Sohn mit innerlichen Selbstzweifeln dar, der sich insgeheim nur ein bisschen Liebe w&#252;nscht. Seine Begegnung mit Abba, einer Pseudo-Wikinger-M&#228;dchenemanze m&#252;ndet dann auch, wie k&#246;nnte es anders sein, in eine seichte Lovestory, aus der er schlie&#223;lich als Held hervorgeht – was Asterix und Obelix, die einstigen Idole, zu banalen, &#252;berfl&#252;ssigen Nebendarstellern degradiert, die zum H&#246;hepunkt des Filmes wortw&#246;rtlich zu sp&#228;t kommen.</p>
<p>Technisch gesehen setzt der Film zu sehr auf (Computer-)Effekte aus der Retorte statt, wie in den vorangegangenden Adaptionen auf die Qualit&#228;t der einzelnen Bilder und Szenen. Die verwendete Musik soll modern wirken, ist jedoch leider f&#252;r Fan-Ohren unzumutbar und l&#228;sst den Film zu einer Farce verkommen. Wortwitz? Fehlanzeige – nicht mal mit gutem Willen kann der Zuschauer sich ein m&#252;des L&#228;cheln abverlangen (Beispiel: Grautvornix´ Taube SMSix). Auch die Synchronstimmen sind mehr als gew&#246;hnungsbed&#252;rftig – scheint Nora Tschirner als Abba noch halbwegs ertr&#228;glich, so ist Mike M&#252;ller als Obelix eine absolute Fehlbesetzung. M&#252;ller synchronisiert den liebenswert-d&#252;mmlichen und tr&#228;gen Obelix zu einer agilen, aber unsympathischen Marionette um. Verlieh Wolfgang Hess noch in <a href="/index.php?s=Asterix bei den Briten">Asterix bei den Briten</a> Obelix seine Stimme, h&#246;rt man hier die Stimme des besten Freundes von Asterix pl&#246;tzlich aus dem Munde des Wikingeroberhauptes.</p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Alles in allem fehlen dieser neuesten Asterix-Animation die z&#252;ndenden Ideen, und der vergebliche Versuch, modern zu wirken, zieht den Film ins L&#228;cherliche. Platt wie ein 08/15-Disney-Film, hinterl&#228;sst dieser Streifen den faden Beigeschmack einer Schuhsohle und sollte von jedem gemieden werden, der sich die Freude an den Abenteuern von Asterix erhalten m&#246;chte. Einziger Pluspunkt: mit den Wikingern erscheinen erstmals Kontrahenten, die durch ihre Standfestigkeit wirklich Spa&#223; bereiten – und ein bisschen f&#252;r den ansonsten nicht wirklich sehenswerten Film entsch&#228;digen.</p>
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